Tag 56 – 58 Nachts im Gewitter, Fliegerträume und eine heiße Fahrt

Datum:  25. – 27.  Mai 2011 Orte: Frisco -> Kill Devil Hills, North Carolina -> Williamsburg, Virginia,  USA  Unterkunft: Camping, Hotel  Wetter: Sonne, Gewitter, heiß heiß heiß  Kilometerstand (CBF): 23592

Nini und ich wollten unseren Campingplatz in Frisco eigentlich am Mittwoch verlassen. Die Wettervorhersage war allerdings nicht so berauschend und wir erwarteten unsere erste Nacht bei Gewitter im Zelt. Am Abend gönnten wir uns eine sehr leckere Pizza in einem kleinen Restaurant – danach verpackten wir unsere Habseligkeiten so gut es ging. Mitten in der Nacht wachten wir auf. Das Zelt flatterte wild im starken Wind, der Regen prasselte runter und die Blitze erhellten die Nacht. Mir wurde schon etwas mulmig…aber ich lag in der Hoffnung auf meiner Isomatte, dass die Blitze Nadine und mich verschonen würden. Wenig später kam der Donner hinzu und das Gewitter zog direkt über uns Richtung Westen weiter. Erleichtert schliefen wir irgendwann wieder ein – nur um gegen 6 Uhr wieder vom nächsten Gewitter geweckt zu werden. Gegen 8 Uhr konnten wir aus dem Zelt raus krabbeln und endlich die Blasen leeren 😉 

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Tag 48 – 55 Unfreiwillige Dusche, Inselhopping & Mundraub – Familienzuwachs in Köln

Datum:  17. – 24.  Mai 2011 Orte: Hickory -> Fayetteville -> Cedar Island -> Ocracoke -> Hatteras -> Frisco, North Carolina,  USA  Unterkunft: 2x Hotel, Camping   Wetter: erst Regen, dann Sonne, viel Wind  Kilometerstand (CBF): 23233

Am Dienstag vor einer Woche haben wir Hickory Richtung Ostküste verlassen. Der Himmel war bewöklt und die ersten kleinen Tropfen suchten sich ihren Weg auf die Erde. Nichts desto trotz wollten wir los und unser erstes Zwischenziel, Fayetteville, bis zum Abend erreichen. Laut Straßenkarte gibt es keine „gerade“ Verbindung – aber Navi-Nini findet immer den richtigen Weg.

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Tag 43 – 47 Abschied von Mick und Vorbereitungen für die „Outer Banks“

Datum:  12. – 16.  Mai 2011 Orte: Hickory, North Carolina,  USA  Unterkunft:  Bett von Mick  Wetter: sehr wechselhaft  Kilometerstand (CBF): unverändert

Wir bereiten uns auf den Abschied vor…länger als erwartet. Aber wir fühlen uns so wohl bei Mick, dass es sehr schwer fällt, Hickory zu verlassen. Das Wetter ist sehr wechselhaft in den vergangenen Tagen gewesen – von sonnig-warm über heftige Gewitter bis nun wieder recht kühl. Die Aussichten für die kommende Zeit sind nicht so rosig. Aber irgendwann müssen wir unsere Dusche ja abbekommen.

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Tag 40 – 42 Ritt auf dem Drachen in den verrauchten Bergen

Datum: 09.-11.  Mai 2011 Orte: Hickory -> Robinsville, North Carolina, -> Tallassee, Tennessee, -> Hickory, USA  Unterkunft:  Campingplatz  Wetter: sonnig  Kilometerstand (CBF): 22355 km

Am Montag Vormittag packten wir die restlichen Kleinigkeiten auf die Moppeds und ab auf die Interstate 40 Richtung Westen. Mick hatte es sich auf dem Beifahrersitz der Transe zwischen allen Koffern gemütlich gemacht. Dafür hatte ich die Gepäckrolle dabei. Die Klamotten waren auf das Minimum reduziert, damit die zweite Campingausrüstung unter gebracht werden konnte. Vor uns lagen 300km Autobahn und Landstraße bis nach Robinsville. Die Sonne strahlte für uns vom blauen Himmel. Nini und ich hatten uns für die Tour zum ersten Mal in „volle Montur“ gekleidet, da die Temperaturen erträglich waren und wir für den Drachen gut gerüstet sein wollten.

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Tag 38 – 39 Besuch bei Micks Eltern, Hund ab zu geben, die Toilette und ich

Datum: 07.-08.  Mai 2011 Orte: Hickory, North Carolina,  USA  Unterkunft:  Bett von Mick  Wetter: sonnig  Kilometerstand (CBF): unverändert

Am Freitag Abend haben wir Micks Eltern besucht. Für die Fahrt haben wir das Auto genommen, da wir den Hund dabei hatten. Ich habe mir also schön die Rückbank mit Brenna geteilt für die knapp 45 minütige Fahrt Richtung Osten. Nadine kennt Mick und ihre Familie, seit sie vor vielen Jahren ein Schuljahr in den USA im Rahmen eines Austauschprogramms absolviert hat. Alle haben sich sehr auf das Wiedersehen gefreut! Micks Vater hat sich einen schönen Schuppen gebaut, um Holzarbeiten zu fertigen. Inzwischen hat er große Freude daran, Musikinstrumente zu bauen. Mick hat ihm ein tolles Buch mit detailreichen Bauanleitungen für Violinen mitgebracht. Schweren Herzens haben wir Brenna bei ihren Eltern abgegeben – wir wollten am Wochenende ja Richtung Smokey Mountains aufbrechen mit den Moppeds. So war der Hund in den besten Händen und Micks Mama freut sich immer, wenn sie außer den 3 Katzen auch mal den Hund im Haus hat.

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