Tag 34 – 37 Gartenarbeit, die erste Südstaaten-Banane und 48h keine Dusche

Datum: 03.-06.  Mai 2011 Orte: Hickory, North Carolina,  USA  Unterkunft:  Bett von Mick  Wetter: kühl, mal Sonne, mal Regen  Kilometerstand (CBF): unverändert

Es ist kalt! Das muss mal laut ausgesprochen werden. Während wir die letzten 4 Wochen vor Hitze und Luftfeuchtigkeit fast eingegangen sind, sitzen wir mit Pullis und Socken im Wohnzimmer und trinken vor dem zu-Bett-gehen einen Tee. Also haben wir beschlossen, Micks Gastfreundschaft so lange auszunutzen, bis es wärmer wird 🙂  In den kommenden Tagen werden wir uns auf den Weg in die Smokey Mountains machen und endlich den „Tail of the Dragon“ fahren. Bei Youtube gibt es übrigens tolle Videos zu diesem Stichwort!


Mick hat viele Jahre als Lehrerin gearbeitet und kann nahezu unglaubliche Geschichten über ihre Erlebnisse an den Schulen erzählen. Ich dachte immer, die Amis übertreiben in ihren Filmen bei diesem Thema…aber nun erfahren wir es aus erster Hand – sehr erschreckend! Sie hat sich vor wenigen Jahren dazu entschlossen, ein weiteres Studium dran zu hängen und sich beruflich neu zu orientieren. Ihr „Bafög“ reicht für ein kleines, niedliches Haus mit großem Garten & schönen Bäumen. Das Semester ist gerade fertig und so haben wir ganz relaxt Zeit, um Blumen zu sähen, den Rasen zu mähen, herunter gefallene Äste auf zu schichten, am Nachmittag zu grillen usw.

Nadine musste erst überzeugt werden, dass Rasenmäher-fahren einen riesen Spaß macht. Ihr Fahrstil war allerdings furchteinflösend und ich hatte abwechselnd Angst um ihr oder das Leben der Anderen. Nachdem sie bei einer Buschumrundung im 4 Gang und Vollgas beinahe den Elchtest nicht gepackt hätte, zwang ich sie zum runter schalten und Gas weg nehmen. Mick hat nun außerirdische Muster in ihren Rasen gemalt bekommen.

In bester Erinnerung an „Zonen-Gabi“ habe ich Wessi-Nadine mit ihrer ersten amerikanischen Südstaaten-Banane in Szene gesetzt. Dazu bitte die Bilder betrachten. Wer Gabi nicht kennt oder den Witz nicht versteht, möge bitte hier klicken.

Wir fühlen uns bei Mick sehr heimisch! Das mag u.a. daran liegen, dass Mick „unser IKEA Bett“ besitzt und wir darin schlafen dürfen. Vor 5 Jahren war sie für 4 Wochen zu Besuch bei uns in Köln und es war gleich „wie früher“. Das sind mir die liebsten Freunde….ewig nicht sehen und genau da weiter machen, wo man aufgehört hat.

Nini hat ihre Lust am handwerkeln verspürt und die Dusche für 48 Std außer Gefecht gesetzt. Wie das? Ihr hat die Silikon-Fuge um die Badewanne herum nicht gefallen….nun also 2 Schichten frische, weiße Silikon-Paste aufgetragen und trocknen lassen. Wir haben die letzten 2 Tage Kontakt mit anderen Menschen vermieden, weil ich fürs grillen einen großen Topf Knoblauch-Kräuter-Butter angesetzt habe, den wir alle drei großzügig genutzt haben. Seit heute früh ist die Dusche wieder frei gegeben und ich werde gleich mal drunter hüpfen. Wobei es mit hüpfen im Moment nicht so weit her ist…die Gartenarbeit war mein Rücken nicht gewohnt und nun haben sich nach vielen Jahren die Bandscheiben mal wieder bemerkbar gemacht. 

Gestern Abend haben wir einen Spaziergang im Park gemacht. Den Kinderspielplatz konnte wir natürlich nicht ignorieren 🙂

K

 

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4 Kommentare zu “Tag 34 – 37 Gartenarbeit, die erste Südstaaten-Banane und 48h keine Dusche

  1. Hallo Ihr zwei….Man, die Videos vom "Tail of the Dragon" sind ja schon ein bisschen heavy… ich hoffe ihr hackt da nicht so hoch!!!Liebe Grüße, auch vom gesamten Support :-)Sarah

  2. Mein Lieblingsvideo vom Deal’s Gap ist definitiv jenes mit den knieschleifenden, funkensprühenden Goldwings. Der Hammer. Wir haben hier bei uns in der Gegend auch so einen Verrückten. Man glaubt nicht, was man mit den 300kg-Kolossen anstellen kann. :)Ähhhmmm… was wollte ich jetzt noch gleich eigentlich?Ach ja!Ich wollte bloss bemerken, dass ich eurem Blog folge und dergleichen feststellen, dass eben dieser ungemein unterhaltsam ist! Es macht wirklich Spass deine Beiträge zu lesen und ich musste das ein-oder andere Mal schmunzeln. Das schafft beileibe nicht jeder! Aber wat so ’ne kölsche Mädche is, ne? ;)Die Beschreibung von Land und Leuten an sich bekräftigt meine Abneigung gegen die "Südstaaten" zwar, aber ich bin ja nicht da und dem Unterhaltungsfaktor tut das keinen Abbruch. :)Also dann – weiter so! Alles Gute für die weitere Reise (die richtigen Abenteuer kommen bestimmt noch!) und ich freue mich, weiter virtuell mit dabei zu sein.Salut aus der Schweiz!

  3. Liebe Sarah & der Rest vom Support Team,vielen Dank für die Grüße! Wir haben den Drachen gezähmt! Sind nun müde aber glücklich wieder in Hickory angekommen und gönnen uns heute Abend ein riesen Eis!VGKatja

  4. Lieber Tobias,viele Grüße in die Schweiz aus North Carolina. Wir freuen uns, dass Du Spaß an unserem Blog gefunden hast! Danke für Deinen netten Kommentar – so haben wir auch immer mal was zum lesen :-)Die Harley-Fahrer waren (wie immer in den USA) klar in der Überzahl. Mittlerweile sind hier drüben auch Roller schwer in Mode (steigende Benzin-Preise). Die Strecke ist wirklich atemberaubend schön, wie auch der Rest der Gegend. Ich kann nur jedem Motorrad-Fahrer empfehlen, 2 Wochen in den Smokey Mountains zu verbringen.Viele GrüßeKatja P.S.: Ich komme aus Hessen … bin nur zugezogene Kölnerin…aber die "rheinsche Frohnatur" springt schnell über 🙂

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