Tag 117 – 119 Von den Black Hills in die Badlands

Datum: 25.Juli – 28.Juli 2011 Orte: Spokane Creek -> Wall, South Dakota, USA Unterkunft: Campingplatz Wetter: sonnig , heftige Gewitter!!! Kilometerstand (CBF): 333430km

Schweren Herzens haben wir gestern den Campingplatz in den Black Hills verlassen. Der Weg führte uns über Rapid City (wo wir am Vorabend „Harry Potter“ im Kino gesehen hatten) auf die Autobahn ein Stück Richtung Osten. Die Fahrt verlief schnell und ereignislos. Nach knapp 2 Stunden waren wir in Wall angekommen. Ein kleiner Ort mit weniger als 1000 Einwohnern, der „das Tor“ zu den Badlands ist. Der ganze Ort existiert eigentlich nur, weil in den 30´er Jahren die Frau eines Kleinunternehmers die Idee hatte, Gäste mit kostenlosem, kalten Wasser zum Anhalten in Wall zu „überreden“. Das Geschäft gibt es bis heute und es ist auf viele hundert Quadratmeter gewachsen. Kostenloses Wasser gibt es immer noch und eine Tasse Kaffee kostet 5$ Cent. Ansonsten ist der „Wall Drug Store“ eine riesige aber charmante Touristenfalle.

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Tag 114 – 116 Alte Indianer, versteinerte Präsidenten & Aug´ in Aug´ mit den wilden Büffeln

Datum: 21.Juli – 24.Juli 2011 Orte: Torrington, Wyoming -> Lusk -> Chadron, Nebraska -> Hot Springs, South Dakota -> Custer -> Keystone -> Spokane Creek, South Dakota, USA Unterkunft: Motel ,Campingplatz Wetter: sonnig Kilometerstand (CBF): 32956km

Wir verließen Torrington in Wyoming Richtung Norden und bogen in Lusk Richtung Osten ab. Ich hatte mich für die Route über Nebraska entschieden, damit wir diesem Bundesstaat auch kurz einen Besuch abstatten konnten. Über die Landschaft gibt es wenig zu berichten…grüne Wiese links und rechts mit ab und zu mal einem Baum oder einem Felsbrocken drauf. In Chadron füllten wir Benzin & Futter auf – dann ging es Richtung Norden nach South Dakota rein. Die nächsten 100km gab es wieder grüne Wiese links und rechts. Ich hatte dauernd die Bilder aus dem Film „Der mit dem Wolf tanzt“ vor Augen. Mir gefällt die Prärie-Landschaft sehr gut. 

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Tag 110 – 113 Durch wilde Schluchten & Gewitter + ein freudiges Wiedersehen

Datum: 18.Juli – 20.Juli 2011 Orte: Moab, Utah -> Fruita, Colorado -> Silverthorne -> Golden -> Highlands Ranch -> Estes Park -> Cheyenne, Wyoming -> Torrington, Wyoming, USA Unterkunft: Motel , Gästezimmer von Dawn & Heath Wetter: sonnig, Regenschauer & heftige Gewitter Kilometerstand (CBF): 32333 km

Am Montag Morgen verließen wir das Lazy Lizard Hostel in Moab Richtung Norden. Wir folgten dem Lauf des Colorado River über 50km durch die wunderschönen Schluchten umgeben von roten Felsen. Im weiteren Verlauf öffnete sich die Landschaft und schon 40 Minuten später standen wir wieder in der Wüste. Es ging auf die Interstate 70 Richtung Osten. Die Autobahn ist als „Scenic Route“ geführt. Die ersten 150km sind definitiv nicht „scenic“ – aber dafür später umso schöner. Unterwegs überholte uns ein Auto mit einer „HSV“ Flagge. Wir wurden heftig von den Insassen bewunken.

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Tag 105 – 109 Vier Bundesstaaten, Wandern in der Wüste & eine Menge rote Steine

Datum: 14.Juli – 17.Juli 2011 Orte: Dolores, Colorado -> „Four Corners“ -> Tec Nos Pos, Arizona -> Kayenta -> Monument Valley, Utah -> Mexican Hat -> Bluff -> Blanding -> Monteciello -> Moab, Utah USA Unterkunft: Motel , Hostel Wetter: sonnig, kleine Regenschauer & Gewitter Kilometerstand (CBF): 31172 km

Wir sind mit einem Tag Verspätung Richtung Süd-Westen aufgebrochen. Ich brauchte noch einen Tag länger in unserem „kurzen zuhause“ in Dolores. Der Abschied von Donny & Mary-Ann war nicht leicht – die beiden haben uns eine Woche lang wie eigene Kinder „betüttelt“ und mehrfach betont, dass wir sie irgendwann in Texas besuchen kommen sollen. Am Freitag früh klingelte also der Wecker um 4.30 Uhr (morgens) und wir packten unsere 7 Sachen auf die Moppeds. Noch schnell einen Kaffee, zwei Cookies und ein Kippchen rein gezogen – dann ging es um 6 Uhr auf die Piste. In Cortez wurde nochmal Benzin aufgeladen und mit dem Sonnenaufgang im Rücken ging es zu den „Four Corners“. Die Strecke dahin war teilweise Baustelle und sehr zu meiner „Freude“ war die Straße mal wieder über einige Meilen komplett aufgerissen und meine ramponierten Reifen durften durch den Schotter rutschen…kein Spaß, wenn einem ein LKW im Rücken hängt…

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Tag 94 – 100 Schwarze Abgründe, Bärenalarm & Indianer im Mittelalter

Datum:  02. Juli-08.  Juli 2011 Orte: Ouray -> Montrose -> Black Canyon Of The Gunnison Nat´l Park -> Ridgway -> Telluride -> Dolores -> Cortez / Mesa Verde Nat´l Park -> Dolores, Colorado  USA Unterkunft:  Motel, Camping Wetter: sonnig, Wind, kleine Regenschauer & Gewitter  Kilometerstand (CBF): 30467km

Am Samstag ging es auf die relativ kurze Reise von Ouray in den „Black Canyon Of The Gunnison“ National Park. Der Gunnison Fluß hat im Laufe vieler (millionen) Jahre einen tiefen Canyon in die Felsenlandschaft gezogen. Die Anfahrt war bereits spektakulär – nur den Schlaglöchern musste man rechtzeitig ausweichen. Die Straße windet sich langsam nach oben und gibt an diversen Aussichtspunkten tolle Einblicke in den Canyon und auf das Tal. Wir entschieden uns für 2 Nächte auf dem Campingplatz. Auch hier mussten wir uns mit Plumsklos zufrieden geben. Dafür kam unsere Campingdusche zum ersten Mal zum Einsatz. Weil sich im Park ein Bär rumtreibt, der gerne unbeaufsichtigtes Futter klaut, herrschte überall „Alarm“ im Park und alles „duftende“ musste sorgsam verschlossen werden. Am ersten Abend lauschten wir einem einstündigen Vortrag über „Raubtiere“ und haben so manches gelernt. Bei der Rückkehr zum Zelt wurden wir mit einem grandiosen Sternenhimmel belohnt.

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Tag 92 – 93 Wüste, Berge, Sand & Seen

Datum:  30. Juni-01.  Juli 2011 Orte:  La Junta -> Walsenburg -> Alamosa -> South Fork -> Durango -> Ouray, Colorado  USA Unterkunft:  Motel, Camping Wetter: sonnig, Wind  Kilometerstand (CBF): 29806km

La Junta haben wir am Donnerstag Morgen gegen 7.15 Uhr verlassen. Schnell noch mal den Tank voll machen und dann ging es auf die 120km lange Strecke Richtung Walsenburg. Der Highway 10 führt quer durch das karge und einsame Weideland. Außer Weiden, ab und zu ein paar Kühen & Pferden, ist nichts zu sehen. Die Straße ist mit zahlreichen braunen (trockenes Blut) und roten (frisches Blut) Flecken übersät. Zum Glück kann man ausreichend weit sehen und den Kadavern rechtzeitig ausweichen. Der einzig lebende Springbock blieb zum Glück am Straßenrand stehen und kam nicht über die Fahrbahn gerannt. Am Horizont konnten wir zwischendurch die ersten Berge erahnen.

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