Tag 297 – 302 Ankunft in Sydney und Abschied von Australien

Datum: 21.01.2012 – 26.01.2012 Orte: Katoomba – „Blue Mountains“ -> Sydney, New South Wales, Australien Unterkunft: Camping, Motel, Gaestezimmer von Rita & David Wetter: viel Regen Kilometerstand (CBF): 51955km

Wir zuckelten gemütlich die knapp 60km aus den Blue Mountains heraus Richtung Sydney. Dabei konnten wir uns viel Zeit lassen, da wir erst am Nachmittag am vereinbarten Treffpunkt vor Davids Arbeitsstelle sein mussten. Offensichtlich wird der Highway zur Zeit generalüberholt und ausgebaut. So konnten wir viele Kilometer auch gar nicht schneller als 40km/h fahren 🙂 Zur Mittagszeit gab es ein kleines Picknick am Fluss und danach schlenderten wir durch einen Elektronikladen und durch die Verkaufshalle eines Motorrad-Händlers, um uns die Zeit zu vertreiben. Zu meiner Überraschung stand eine CBF auf dem Parkplatz des Händlers. Da die CBF in Australien nicht verkauft wird, ist das ein seltener Anblick.

Gegen 16.00 Uhr standen wir dann vor dem Bürogebäude und informierten David, dass wir auf dem Parkplatz warten. Wenige Minuten später war der kräftige Sound seiner KTM zu hören. Und los ging es durch den Freitag-Feierabend-Verkehr von Sydney immer hinter David her, der es nicht ganz sooo genau nimmt mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen, wie wir es immer tun!

Die Tage bis zum 25. Januar verbrachten wir bei Rita und David. Die beiden hatten ein eigenes Zimmer für uns zurecht gemacht und Rita (aus Jakarta)  bekochte uns alle mit sehr, sehr leckerem indonesischen Essen. Nini und ich hatten uns noch um ein paar organisatorische Themen zu kümmern. Also erst die Arbeit und dann das Vergnügen! Wir besuchten den Motorrad-Händler, bei dem wir die Maschinen zum verpacken abgeben würden und klärten die Details. Weiterhin waren wir noch mit unserem „alten“ Spediteur in Kontakt, um endlich die notwendigen Unterlagen für den amerikanischen Zoll bereit stellen zu können…was dann nun auch nach 3 Monaten abgeschlossen ist. Der Versicherungsfall ist natürlich immer noch nicht geklärt…. Da wir vor der Einreise nach Neuseeland noch ein Weiterflug-Ticket benötigten, haben wir uns für einen Flug am 26. März nach Bali entschieden und gebucht. Unsere „Carnets“ gingen per Express-Post an unseren Spediteur nach Melbourne und wir hatten nun Zeit, uns die Stadt an zu schauen. 

Am 25.01. zogen wir bei Rita & David aus. Am Vortag hatten wir die Motorräder bis in den letzten Winkel fein säuberlich geschrubbt, damit bei der Quarantäne-Inspektion alles ordentlich aussieht. Natürlich regnete es in der Nacht und auch am ganzen nächsten Tag. Wir hofften auf eine Regenpause…aber die kam nicht. So mussten wir die Maschinen durch den Regen fahren 😦 Das Gepäck brachten wir zuerst zum Motel. Danach fuhren wir die Hondas in die Garage des Händlers. Netterweise bekamen wir dort mehrere Lappen und die Hände gedrückt um die Zwei trocken zu legen und einigermaßen sauber zu bekommen. Dann mussten wir wieder Abschied nehmen von unseren „Kleinen“. Das fällt jedesmal schwerer!

Mit Bus & Bahn ging es zurück zum Motel. Da es weiterhin aus Eimern regnete, blieben wir einfach im Trockenen und vertrieben uns die Zeit mit Wäsche waschen, fernsehen etc. Unsere letzte Nacht in Australien war gekommen. Die letzten Tagen vergehen immer furchtbar schnell. Allerdings waren Nadine und ich auch froh darüber. Wir hatten vielfach schöne Momente, tolle Natur und nette Menschen auf unserem Weg – aber (im Vergleich zu der Zeit in Nordamerika) gab es auch vielfach negative Eindrücke. So ganz hat uns das „Australien-Virus“ nicht infiziert und wir freuen uns nun umso mehr auf Neuseeland.

Am 26.01. war „Australia Day“, ein nationaler Feiertag. In Sydney wurde eine Menge Programm geboten. Leider fielen einige der geplanten Veranstaltungen buchstäblich ins Wasser. Nichts desto trotz zogen Nadine und ich mit Sack & Pack per Bus in die Innenstadt rein. Unseren letzten Tag in Australien wüden wir gemeinsam mit Andrea & Pia verbringen und wir freuten uns so sehr auf das 4. Wiedersehen! Unsere vollgestopften Trekking-Rücksäcke konnten wir bei unseren Freundinnen im Zimmer stehen lassen. Dann ging es los ins Getümmel. Bald kam die Sonne durch und wir hatten doch noch einen trockenen Nachmittag. Mitten in einer Menschenmenge lief plötzlich Sam freudestrahlend auf mich zu. Was für eine Überraschung! Sam und ihren Mann Steve hatten wir auf Fiji kennen gelernt. Die zwei sind auf einer 1-jährigen Hochzeits-Weltreise unterwegs. Wahnsinn…inmitten von mehreren tausend Leuten trifft man plötzlich Bekannte in Sydney. Wir machten schnell noch ein Foto und dann trennten sich die Wege wieder. Bestimmt sehen wir uns in Europa wieder für eine „Fiji-Revival-Night“!

Gegen 17.00 Uhr war es dann soweit. Wir schnallten unsere Rucksäcke auf, sagten zum vorerst letzten Mal „auf Wiedersehen“ zu Andrea & Pia und dann ging es mit der Bahn (16,40$ pro Person!!!) zum Flughafen. Am Check-In Schalter war so gut wie nichts los, der ganze Flughafen war fast wie ausgestorben. War gar nicht schlecht, dass wir am Feiertag das Land verlassen würden…da fliegt kaum einer. Dementsprechend waren wir auch innerhalb von 5 Minuten durch die Passkontrolle. Der Flug hatte zwei Stunden Verspätung. Zum Glück gab es auf dem Flughafen kosten- & schnurlosen Internetzugang. 

Gegen 21.30 Uhr hob die Maschinen ab und wir waren auf dem Weg nach Neuseeland! Was wir hier erleben werden, wie es sich auf dem Flughafen in Auckland schlafen lässt und weitere Geschichten gibt es dann beim nächsten Mal!

K

 

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