Tag 355 – 362 Von Versandverpackungen, glühenden Höhlen, blubbernden Pfützen & Begegnungen

Datum: 19.03.2012 – 25.03.2012 Orte: Auckland -> Otorohanga -> Waitomo -> Taupo -> Roturua -> Tauranga -> Hot Water Beach -> Auckland, Neuseeland  Unterkunft: Camping, Gästezimmer von Nic, Motel Wetter: oft SonneSturm

Oh weia – der Montag Morgen war gekommen. Der Tag vor dem es uns gegraut hatte…und passend zum Thema regnete es in Strömen. Wie schön, dass wir am Vorabend die Motorräder fein säuberlich geschrubbt hatten, damit sie glänzend in Europa ankommen können. Irgendwie kann ich plötzlich die „harten Harley Helden“ aus den USA verstehen, die ihre Maschinen jeden Abend nach dem polieren unter einer Faltgarage vor den Witterungen in Sicherheit gebracht haben 🙂 

Im Bett rumdrehen und die Decke über die Augen & Ohren ziehen half nicht; die Zeit blieb nicht stehen und der Wecker trällerte im 5-Minuten-Schlummer-Modus immer wieder los. Da hilft wohl nur ein heißer, starker Kaffee und die gute, deutsche „packen wir´s an“ Mentalität.

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Tag 347 – 354 Zurück auf die Nordinsel, neue Freunde und Abschiedsschmerz

Datum: 12.03.2012 – 18.03.2012 Orte: Richmond -> Farewell Spit -> Richmond -> Picton -> Wellington -> Upper Hutt -> Napier -> Gisborne -> Te Araoa -> Opotiki -> Rotorua -> Matamata -> Ngatea -> Auckland, Neuseeland  Unterkunft: Camping, Gästezimmer von Diane & Brent, von Jessi & Pete, von Nick Wetter: oft Sonne  Kilometerstand (CBF): 58768km

Wir mussten den Regen in Richmond mal wieder „aussitzen“. Am nächsten Tag war es besser und wir konnten den Ausflug Rund um den Abel Tasman Park bis zum Farewell Spit machen. Was soll ich sagen….einfach nur schön! Für Neuseeland müssen neue Adjektive erfunden werden. Am nächsten Tag bummelten wir langsam aber sicher in Richtung Picton und nahmen schweren Herzens Abschied von der Südinsel. Die letzten Kilometer waren nochmal großartig = Motorrad Freude pur! 

Wir nahmen die Fähre um 18.00 Uhr. Der Wellengang war etwas stärker als bei der Hinfahrt. Unsere Mägen wurden etwas durchgeschaukelt. Bei einer Zigarette an der frischen Luft auf Deck 4 kam ich mit Alex ins Gespräch. Er ist der Manager des Catering-Service an Board und ist mit 18 Jahren aus Deutschland weg gegangen. Seitdem tingelt er durch die Weltgeschichte. Da der „Chef“ nacher bei uns am Tisch saß, bekamen wir einen guten Kaffee spendiert und das Personal verabschiedete sich persönlich von uns 😉

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Tag 340 – 346 Warten auf die Sonne, Katja hebt ab und über die Pässe

Datum: 05.03.2012 – 11.03.2012 Orte: Queenstown -> Wanaka -> Haast -> Franz Josef -> Hokitika -> Arthur´s Pass -> Rangiroa -> Culverden -> Springs Junction -> Lewis´ Pass -> Greymouth -> Westport -> Kawatiri -> Richmond, Neuseeland  Unterkunft: Camping, Gästezimmer von Lex & Warren Wetter: viel Regen & Sonne  Kilometerstand (CBF): 56866km

Wir hatten eine gute Abreise aus Queenstown und fuhren über den „Scenic Drive“ Richtung Wanaka. Die Strecke war toll – bis auf die sich den Berg hochquälenden Wohnmobile – und die Aussichten mal wieder traumhaft. Je weiter wir Richtung Westküste kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Als wir am späten Nachmittag in Franz-Josef ankamen, hatte sich der Himmel komplett zugezogen und es lagen 48h Regen vor uns. Die Wolken hingen so tief, dass wir nicht mal die erste Hügelkette sehen konnten. So entschlossen wir uns, eine Cabin auf dem Campingplatz zu buchen, um es warm & trocken zu haben. Als „TOP10“ Mitglied bekamen wir 30-Minuten „Spa“ Nutzung geschenkt. Das haben wir an dem Abend auch gebraucht! Es hat sehr gut getan, eine halbe Stunde im heißen Wasser des Whirpools zu liegen und uns den Rücken massieren zu lassen.

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Tag 335 – 339 Kampf gegen die Kälte, Milford Sound & Nini springt von der Brücke

Datum: 29.02.2012 – 04.03.2012 Orte: Invercargill -> Te Anau -> Milford Sound -> Te Anau -> Queentstown -> Glenorchy -> Queenstown, Neuseeland  Unterkunft: Camping      Wetter: sehr kalt, viel Regen, später Sonne   Kilometerstand (CBF): 55388km

Wir blieben 2 Nächte in Invercargill. Das Wetter war so mies, dass wir gar nicht erst losfahren brauchten. So hatten wir einen „Abhäng-Tag“ und verbrachten diesen fast ausschließlich im TV/Internet-Raum…da war es warm!

Die Aussichten waren zwar auch am 2. Morgen nicht rosig, aber wir mussten weiter. Wir packten uns ein mit allen Bekleidungsteilen, die wir hatten. Nun hat es sich nach 11 Monaten endlich mal gelohnt, dass wir die Winter-Futter für Motorrad Hose & Jacke mit uns rumschleppen. Wir sahen aus, wie die Michelin-Männchen. Zwei Paar Socken, Motorrad-Hose + Futter, zwei T-Shirts, Pullover, Motorrad-Jacke + Futter, darüber noch eine Regenjacke, Trinkrucksack, zwei Halstücher + dicke Handschuhe. Puuuh….Bewegung war fast nicht mehr möglich.

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