Tag 392 – 405 Willkommen zurück im deutschen Alltag, bitte Formulare ausfüllen!

Datum: 25.04.2012 – 08.05.2012 Orte:  Köln  Unterkunft: Gästebett von Melli & Roman Wetter: kalt Regen und manchmal kommt die Sonne raus

Nach der Tour ist vor der Tour! Nach diesem Motto leben wir uns langsam aber sicher wieder in Deutschland ein. Seit 2 Wochen sind wir nun in Köln. Es tut sehr gut, Zeit mit Freunden und der Familie zu verbringen. Einfach mal einen Kaffee trinken gehen, den Grill anwerfen und ein Bierchen trinken, gemeinsam Lachen und Geschichten austauschen!

Ansonsten füllen wir Formulare aus (Hallo Bundesagentur für Arbeit!), führen Telefongespräche, geben Adressänderungen durch, bringen das Onlinebanking wieder zum laufen, passen die Mobilfunkverträge an usw.

Die positive Nachricht: Das Schiff mit unseren Bikes wird pünktlich in Lissabon eintreffen und wir haben unseren Flug gebucht. Am 15.05. geht unser Abenteuer also in die nächste, finale Runde.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

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Tag 378 – 391 Von Bali nach Singapur und plötzlich über Doha nach Frankfurt

Datum: 12.04.2012 – 24.04.2012 Orte:  Lovina -> Westküste -> Denpasar, Indonesien -> Singapur -> Doha, Katar -> Frankfurt, Deutschland -> Pohlheim & Köln  Unterkunft:  Bungalow, Gästecouch von Whiz, Hostel, Hotel, Gästebett von Biggi & Carsten, Gästebett von Claudia & Daniel, Gästebett von Melli & Roman Wetter: heiß und schwül, heiß und staubing, kalt und regnerisch 🙂

Am 12. April ließen wir uns von Lovina an die Westküste fahren. Die Anreise über die Berge war abwechslungsreich und wir konnten nochmal einen richtig intensiven Einblick in die Landschaft bekommen. Am Zielort angekommen wurden wir leider etwas enttäuscht. Die Bungalow-Anlage hat ihre besten Zeiten hinter sich und ist dringend renovierungsbedürftig. Der Strand war leider super dreckig (wie überall) und lud nicht zum spazieren gehen ein. So machten wir es uns am Pool bequem und ließen den letzten Tag auf Bali ausklingen. Am Abend fiel der Strom aus und somit war auch die Küche mit der Speisenauswahl eingeschränkt. Nini und ich versuchten, dass Beste daraus zu machen. Nach der letzten Nacht freuten wir uns auf die Abreise!

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Tag 369 – 377 Unter Wasser, auf der Strasse und im Boot

Datum: 02..04.2012 – 11.04.2012 Orte:  Amed -> Seraya -> Puri Taman Ujung -> Amed -> Culik -> Tianyar -> Singaraya -> Lovina, Indonesien  Unterkunft:  Bungalows Wetter: immer noch heiß und schwül

Die Zeit in Amed ließen wir locker angehen. In der sehr netten Bungalow-Anlage „Geria Giri Shanti“  fühlten wir uns bei Elly & Ian und deren Team sehr wohl. Die Anlage ist terassenförmig angelegt und bis zu unserem Zimmer hoch galt es immer die riesigen Steintreppen zu überwinden. Ein gutes Oberschenkeltraining! Von unserer Terasse aus, konnten wir auf das Meer sehen (zwischen den Häusern durch) und die farbenfrohe Pflanzenwelt betrachten. Ian betreibt eine Tauchschule und wir beide waren uns einig, dass wir es nur an wenigen Orten der Welt so gut & günstig probieren könnten, unseren Tauchschein zu machen. 

Ich finde offene Gewässer nicht so toll und war etwas angespannt. Soll ich mich wirklich meiner „Angst“ stellen und mich (für meine Verhältnisse) tief unter Wasser bewegen?!

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Tag 363 – 368 Grenzüberschreitung, Angriff der Affen und Suche nach dem Ruhepol

Datum: 26.03.2012 – 01.04.2012 Orte:  Auckland, Neuseeland -> Sydney, Australien -> Denpasar, Indonesien -> Kuta -> Sanur -> Amed, Indonesien  Unterkunft: Motel Wetter: heiß!

Montag früh klingelte der Wecker ab 4.30 Uhr und schüttelte uns aus dem Bett. Abreisetag! Die Sachen waren schnell gepackt. Zeit für einen Kaffee und ein Mini Frühstück. Dann ging es auch schon mit dem Shuttle Bus zum Flughafen in Auckland. Am Check-In Schalter war nicht viel los. Daher waren die Formalitäten schnell erledigt. Bevor es durch den Sicherheits-Check ging, gab es noch einen Kaffee und eine Zigarette. Im Flugzeug machten wir es uns bequem. Ein so schnelles und reibungsloses Boarding habe ich noch nie erlebt. Obwohl die Maschine über 90% voll war, hatten alle Fluggäste innerhalb weniger Minuten die Sitzplätze eingenommen und wir waren für den Start bereit. Nur wenige Minuten vor dem Start bekam ich die Info, dass mein Gepäck geöffnet werden musste, da ich gefährliche Substanzen dabei hatte…???!!! Aha – wie sich schnell heraus stellte, fällt Mosquitospray unter die Rubrik „Gefahrengut“. Daher wurde es aus Sicherheitsgründen entfernt und entsorgt. Nun denn….

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Tag 355 – 362 Von Versandverpackungen, glühenden Höhlen, blubbernden Pfützen & Begegnungen

Datum: 19.03.2012 – 25.03.2012 Orte: Auckland -> Otorohanga -> Waitomo -> Taupo -> Roturua -> Tauranga -> Hot Water Beach -> Auckland, Neuseeland  Unterkunft: Camping, Gästezimmer von Nic, Motel Wetter: oft SonneSturm

Oh weia – der Montag Morgen war gekommen. Der Tag vor dem es uns gegraut hatte…und passend zum Thema regnete es in Strömen. Wie schön, dass wir am Vorabend die Motorräder fein säuberlich geschrubbt hatten, damit sie glänzend in Europa ankommen können. Irgendwie kann ich plötzlich die „harten Harley Helden“ aus den USA verstehen, die ihre Maschinen jeden Abend nach dem polieren unter einer Faltgarage vor den Witterungen in Sicherheit gebracht haben 🙂 

Im Bett rumdrehen und die Decke über die Augen & Ohren ziehen half nicht; die Zeit blieb nicht stehen und der Wecker trällerte im 5-Minuten-Schlummer-Modus immer wieder los. Da hilft wohl nur ein heißer, starker Kaffee und die gute, deutsche „packen wir´s an“ Mentalität.

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Tag 347 – 354 Zurück auf die Nordinsel, neue Freunde und Abschiedsschmerz

Datum: 12.03.2012 – 18.03.2012 Orte: Richmond -> Farewell Spit -> Richmond -> Picton -> Wellington -> Upper Hutt -> Napier -> Gisborne -> Te Araoa -> Opotiki -> Rotorua -> Matamata -> Ngatea -> Auckland, Neuseeland  Unterkunft: Camping, Gästezimmer von Diane & Brent, von Jessi & Pete, von Nick Wetter: oft Sonne  Kilometerstand (CBF): 58768km

Wir mussten den Regen in Richmond mal wieder „aussitzen“. Am nächsten Tag war es besser und wir konnten den Ausflug Rund um den Abel Tasman Park bis zum Farewell Spit machen. Was soll ich sagen….einfach nur schön! Für Neuseeland müssen neue Adjektive erfunden werden. Am nächsten Tag bummelten wir langsam aber sicher in Richtung Picton und nahmen schweren Herzens Abschied von der Südinsel. Die letzten Kilometer waren nochmal großartig = Motorrad Freude pur! 

Wir nahmen die Fähre um 18.00 Uhr. Der Wellengang war etwas stärker als bei der Hinfahrt. Unsere Mägen wurden etwas durchgeschaukelt. Bei einer Zigarette an der frischen Luft auf Deck 4 kam ich mit Alex ins Gespräch. Er ist der Manager des Catering-Service an Board und ist mit 18 Jahren aus Deutschland weg gegangen. Seitdem tingelt er durch die Weltgeschichte. Da der „Chef“ nacher bei uns am Tisch saß, bekamen wir einen guten Kaffee spendiert und das Personal verabschiedete sich persönlich von uns 😉

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Tag 340 – 346 Warten auf die Sonne, Katja hebt ab und über die Pässe

Datum: 05.03.2012 – 11.03.2012 Orte: Queenstown -> Wanaka -> Haast -> Franz Josef -> Hokitika -> Arthur´s Pass -> Rangiroa -> Culverden -> Springs Junction -> Lewis´ Pass -> Greymouth -> Westport -> Kawatiri -> Richmond, Neuseeland  Unterkunft: Camping, Gästezimmer von Lex & Warren Wetter: viel Regen & Sonne  Kilometerstand (CBF): 56866km

Wir hatten eine gute Abreise aus Queenstown und fuhren über den „Scenic Drive“ Richtung Wanaka. Die Strecke war toll – bis auf die sich den Berg hochquälenden Wohnmobile – und die Aussichten mal wieder traumhaft. Je weiter wir Richtung Westküste kamen, desto schlechter wurde das Wetter. Als wir am späten Nachmittag in Franz-Josef ankamen, hatte sich der Himmel komplett zugezogen und es lagen 48h Regen vor uns. Die Wolken hingen so tief, dass wir nicht mal die erste Hügelkette sehen konnten. So entschlossen wir uns, eine Cabin auf dem Campingplatz zu buchen, um es warm & trocken zu haben. Als „TOP10“ Mitglied bekamen wir 30-Minuten „Spa“ Nutzung geschenkt. Das haben wir an dem Abend auch gebraucht! Es hat sehr gut getan, eine halbe Stunde im heißen Wasser des Whirpools zu liegen und uns den Rücken massieren zu lassen.

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